Nachruf auf Pfarrer Josef Karst

Nachruf

Dieser Tage verstorben ist unser ehemaliger Pfarrer für Brebach-Fechingen und Güdingen
Josef Karst
1939 bis 2017
In den Jahren von 1985 bis 1992 war er Pfarrer der ehemaligen Gemeinden
Maria Hilf und Heilig Kreuz, die damals zu einer Seelsorge-Gemeinschaft
zusammengeschlossen wurden.
Seine frohe Art und sein so direkter Zugang zu den Menschen sind vielen
in guter Erinnerung. Mit vielen Gemeindemitgliedern stand er, auch nach
seinem Weggang aus der Gemeinde nach seinen üblichen sieben Jahren,
brieflich in gutem Kontakt. Auf gemeinsamen Fahrten wurde dieser auch
von vielen weiterhin direkt gepflegt. Dankbar werden wir uns seiner
erinnern.
Die Beisetzung wird am Freitag, dem 7. April, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof
„Burgstraße“ in Wittlich stattfinden. Im Anschluss daran wird das Sterbeamt um
15.15 Uhr in der Kirche St. Bernhard in Wittlich gefeiert.
In unserer Gemeinde werden wir ihn in den Gottesdiensten am Samstag, dem
08.04.2017, um 18.00 Uhr in Fechingen und am Sonntag, dem 09.04.2017, um 18.00
Uhr in Brebach gedenken.

7 thoughts on “Nachruf auf Pfarrer Josef Karst

  1. Chandra Paul Ernst Rawitz sagt:

    Lieber Josef,
    dass mein (letzter) Brief an Dich so aussieht hätte ich nie gedacht! Ich musste leider sehr spät (erst heute, 27.06.2017) erfahren dass Du mir nicht mehr antworten wirst…Du bist leider zu früh verstorben!
    Meine lieber Josef, Du weißt, meine Briefe sind sonst länger…Du fehlst mir sehr! Das gemeinsame Schreiben, aber auch die gemeinsamen, unterstützenden und hilfreichen Telefonate. Dein Tod hat mich schwer getroffen.
    Mein lieber Josef,
    ich kann nicht ausdrücken was ich fühle und wie sehr Du mir fehlst…Du bist jetzt an dem Ort, an dem seit Anfang 2010 meine Mama ist, sag ihr bitte liebe Grüße! Das wäre lieb! Ich vermisse sie natürlich auch jeden Tag, genauso wie meine Oma und meinen Opa, die Du ja alle in deiner “Brebach-Fechinger -Zeit kennengelernt hast.
    Mein lieber Josef,
    Ich werde Dich und unsere Freundschaft nie vergessen!

    Dein Chandra

  2. Thomas Pees sagt:

    Lieber Pfarrer Josef Karst.
    Mit grossen Entsetzen haben wir die Tage von ihrem Tod erfahren. Sie waren fast 40 Jahre lang eine ganz wichtige Person in meinem Leben. Kennen und schätzen lernen durfte ich sie in Betzdorf. Hier kamen sie als Pfarrer hin und machten viele neue, tolle Dinge in unserer Gemeinde. Ich war damals Messdiener. Und ganz sicher, haben sie mit ihrer unnachahmlichen und einzigartigen Art und Weise mein weiteres Leben geprägt. Gemeinsame Ausflüge und tolle Begegnungen mit ihnen habe ich mit in mein Leben genommen. Viel später dann sie waren schon seit 10 Jahren nicht mehr in unserer Gemeinde kam unser Sohn Michael zur Welt. Wir wünschten uns sehr, das unser Sohn von Ihnen getauft würde.
    Kein Problem für Pfarrer Karst. Natürlich kam er und erfüllte uns diesen Wunsch.
    Dann nochmals 20 Jahre später,traf uns ein grosser Schicksalsschlag. Das schlimmste was Eltern passieren kann. Wir haben unseren anderen Sohn verloren. Zwanzigjährig.
    Wieder errinnere ich mich an diesen wunderbaren Menschen. Im Dezember 2016 treffen wir Pfarrer Josef Karst in seinem neuen Domizil, in Trier. Er hat Kuchen gebacken. Seine eigene Version von Schwarzwälder Kirsch. Es war lecker. Und er fand auch die richtigen Worte für uns. Es war sehr tröstend. Ich bin so froh dass ich diesen tollen Menschen kennen lernen durfte. Und Danke Lieber Gott dass wir ihn vor 4 Monaten noch treffen durften. Thomas und Silke Pees

    • Cornelia Marenbach sagt:

      Hallo Herr Pees,
      ich habe versucht, Josef telefonisch zu erreichen. So habe ich per Internet erfahren, dass er verstorben ist. Seit 33 Jahren war er mein bester Freund . Er hat uns getraut und unser Kind getauft. Er war IMMER für uns da und hat uns geholfen. Wir wüssten gerne , wie er verstorben ist. Musste er sich quälen oder ist er einfach friedlich eingeschlafen ? Er war so ein wertvoller Mensch, der immer nur helfen wollte. Ich wäre so dankbar für eine Antwort.
      Es tut uns so weh, dass er verstorben ist und seinen Garten nicht mehr genießen kann, in dem er im Herbst noch so viel vorbereitet hat.
      Viele Grüße Cornelia Marenbach

      • Thomas Pees sagt:

        Liebe Cornelia

        Tut mir leid dass ich dir erst jetzt antworte. Aber vielleicht ist es ja noch früh genug. Als wir Pfarrer Karst im Dezember in Trier besuchen durften erfreute er sich bester Gesundheit. Ich bin selber in der Medizin tâtig und denke dass, auch von aussen, ein klein wenig beurteilen zu können. Er wirkte wie ein stehaufmännchen. Im einen Moment sass er am Kaffee Tisch im nächsten läutete das Telefon und er winkte uns zu ” ist ganz wichtig “. Er führte immer noch viele trauergespräche. Und die durften auch nicht warten. Wir hatten grosses Verständnis dafür.
        Ein andermal sprang er auf, weil er sich an ein Andenken aus alter Zeit errinnere, was er uns unbedingt mitgeben wollte. Gleich nachdem er sich in Trier niedergelassen hatte, fragte ein benachbartes Kloster an ,ob er dort nicht aushelfen könne. Du ahnst es sicher. Natürlich konnte er dass.
        Der Garten . Du sprichst es an. Seine grosse Leidenschaft die Rosen. Er zeigte uns ganz stolz alles. Hunderte von Rosen waren schon im Garten vorbereitet. Die wolltet er so gerne wieder blühen sehen.

        Nein, liebe Cornelia. Ich glaube nicht dass unser Pfarrer gelitten hat oder lange krank war.
        Verstorbenen ist er wohl an einem Schlaganfall.
        Wir können uns glücklich schätzen diesen Menschen gekannt zu haben und stolz darauf sein, dass er unser leben ein Stück weit begleitet hat.

        Ganz liebe Grüße.

        • Cornelia Marenbach sagt:

          Lieber Thomas, danke für die Antwort. Das ist gut, dass er sich nicht quälen musste. Ich hätte ihm gewünscht, dass er den Garten genießen könnte.Er war ein wunderbarer Mensch . Ich habe ihm viel zu verdanken. Er hat immer geholfen. Er ist nicht ersetzbar.
          Ganz liebe Grüße und vielen, vielen Dank.

          Cornelia
          P.S.Als es mir sehr schlecht ging, hat er eine widerstandsfähige Rose gezüchtet mit dem Namen Cornelia .
          Soooo war Josef.

  3. robgerto piro sagt:

    ich habe heute diese traurige Nachricht erhalten,

    als messdiener der kath. pfarrgemeinde ” Herz Jesus ”
    warst du nicht nur als pfarrer sondern auch als Freund da,
    hast mit uns Fahrten unter nommen brachtest uns gitarren spielen bei u.v.m.
    Auch als freund über die jahre hinweg, haben wir einiges erlebt,
    ich vfermisse deine besuche, deine telefonaten und auch deine zahlreiche briefe die ich alle auf gehoben habe
    nun bist du nicht mehr da. Gott hat dich gerufen,
    Du bist nicht von uns gegangen, sondern vorraus.

    Ruhe in Frieden mein freund

    dein freund

    roberto ( piro )

  4. Sarah Steuber sagt:

    Du wirst mir ewig in Erinnerung als der großherzigste und hilfsbereitester Mensch den ich bisher kennenlernen durfte bleiben. Du warst für mich persönlich ein Teil Familie. Mein Wegbegleiter seit 29 Jahren. Hast mich Und meine Zwillingsschwester getauft und sie sogar getraut. Welch ein Glück und welch eine Ehre muss es sein dich für die Taufe des eigenen Kindes zu haben. Das glück und die Ehre hatte meine schwester. Ich werde diese ehrel leider nicht mehr haben. Wir werden dich vermissen und immer mit einem Lächeln an dich denken. In tiefster Trauer .. deine Sarah

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